Fuchsens Lobhudelei. – Oder: Wie man mich still kriegt

Martin Fuchs und ich kennen uns von der Arbeit. So einfach kann man es zusammenfassen. Er ist nicht weniger als der profilierteste Social-Media-Berater für politische Kommunikation im Land. Und ich hab ihm versprochen, ihn niemals wieder Cyber-Experte zu nennen. Mach ich auch nicht. Wir laufen uns relativ regelmäßig über den Weg und das ein oder andere Mal hat er lobende Worte für die Arbeit gefunden, die wir als sächsischer Landesverband der LINKEN im Bereich Social Media machen. Er ist sogar so tollkühn gewesen, uns öffentlich auf einer CSU-Veranstaltung zu loben und allein dafür möchte man den Hut ziehen. Todesmut kann er.

Vor ein paar Tagen – ich war gerade im Urlaub – hat er allerdings etwas gemacht, was er sonst nicht macht. Er hat gelobt. Uns. Öffentlich. Für das, was wir online machen. Und ehrlich gesagt: Ich war ein wenig sprachlos. Ich lasse ihn deshalb hier einfach mal selbst zu Wort kommen:

Es gibt fast keine deutsche Landespartei, die bei den Interaktionsraten, Reichweiten und der Communitygröße auf Facebook mithalten kann. Die Anzahl der Facebook-Fans ist allein dreimal so hoch, wie die Anzahl der Mitglieder der Partei in Sachsen. Hammer!

In den meisten Landesparteien liegt die Zahl der Fans weit unter der Anzahl der Mitglieder. Sie haben es also erfolgreich geschafft Sympathisanten weit über das eigene Klientel hinaus an die digitale Partei zu binden. Das ist meines Erachtens eine der Herausforderungen für die Zukunft der Parteiarbeit. Und diese Community ist sehr aktiv, eine digitale Hausmacht, die nicht nur in Sachsen zu überdurchschnittlicher Sichtbarkeit führt.

Lieber Martin, du glaubst nicht, was mir das aus deinem Munde bedeutet. Vielen Dank. Der ganze Beitrag ist hier zu finden.

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